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Fleisch |
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als Basis der Tiergesundheit Die Meinungen dazu sind vielfältig, so vielfältig wie jedes Tier ein Individuum ist. Und deshalb gibt es keine einheitlichen, für jedes Tier gültigen Rezepte, weder betreffend die Zusammensetzung noch der benötigte Tagesmenge. Es gibt lediglich Richtwerte, die jedoch in jedem Fall dem einzelnen Tier angepasst werden müssen. So wie bei den Kindern. Bedarfswerte müssen nicht aufs Milligramm berechnet werden - oder haben Sie Ihre Kinder mit der Nährwerttabelle aufgezogen? Sie brauchen auch keine Feinwaage, ebensowenig wie Sie Bedarfswerttabellen wälzen müssen. Wer Ihnen etwas anderes erzählt hat die Sache nicht begriffen. Der Organismus bei Mensch und Tier hat Mechanismen entwickelt Schwankungen von Nährstoffen auszubalancieren. Die benötigten Mengen sollten über einen Zeitraum von ca. 4 Wochen ausgeglichen werden, das ist wichtig. Aber auch hier reichen Berechnungen im Gramm-Bereich. Diese "gesunden" Schwankungen stärken das Immunsystem - es hat keine Zeit, träge zu werden. Auch der Kalziumbedarf muss nicht täglich ausgeglichen werden - einmal in der Woche genügt: Fleischmenge und andere phosphorhaltigen Futterkomponente die ausgeglichen werden muss zusammenrechnen und entsprechende Menge Kalzium unters Futter untermischen. Frischfütterung ist längst nicht so kompliziert wie es oft dargestellt wird. Es ist am Anfang eine Umstellung. Doch in kurzer Zeit haben Sie das Management im Griff und Ihr Liebling wird Ihnen dabei helfen indem er Ihnen durch sein Verhalten signalisiert, wie gut es ihm schmeckt und wie es ihm auch körperlich und in der Seele gut tut. Das benötigte Werkzeug ist in der Regel im Haushalt vorhanden so das keine speziellen Anschaffungen getätigt werden müssen. Meist ist auch eine Tiefkühltruhe oder -Schrank vorhanden, so dass das Fleisch problemlos bevorratet werden kann. Andernfalls lohnt sich, wenn Sie nach einer "Probezeit" bei der Frischfütterung bleiben, eine Anschaffung. Das A + O der Frischfütterung ist: Frisch, einfach aber abwechslungsreich, auf das Tier angepasst (was es mag, Alter, Aktivität, Gesundheitszustand usw.), mit Verstand - wobei dies auch für die Trockenfütterung gilt - auch diese sollte nicht kritiklos erfolgen. Bedarfswertetabellen gibt es viele und unterschiedliche und sie dienen der ungefähren Orientierung, sind grobe Richtschnur. Die Bedingungen, unter denen diese Werte ermittelt wurden sind vermutlich nicht vergleichbar mit den realen Bedingungen, unter denen Sie und Ihr Tier leben. Sie sind geeignet als Anhaltspunkt und für den Einstieg hilfreich. Dasselbe gilt für die Lebensmitteldatenbanken. Der tatsächliche Bedarf eines Tieres ist von unzähligen Faktoren abhängig, z. B. Alter, Aktivität, Rasse, Felllänge, Klima usw. All diese Faktoren beeinflussen den Bedarf Ihres Tieres an Nährstoffen derart, dass jedes Tier einen individuellen Bedarf hat.
Die Diskussionen, wie denn nun zu füttern
sei, was richtig und was falsch ist, sind teilweise sehr fanatisch. Mit
oder ohne Getreide, mit oder ohne Knochen usw. Der gesunde
Menschenverstand sagt Ihnen, dass der Hund hauptsächlich / die Katze
ausschliesslich Fleischfresser sind. Ihr Verstand sagt Ihnen auch, dass
Bello nicht jeden Tag dasselbe (Monodiät!) fressen will. Mit der
Abwechslung wird gleichzeitig die Gefahr minimiert, längerfristig eine
Unter- oder Überversorgung mit einem oder mehreren Nährstoffen zu
produzieren. Noch ein Wort
zum Schluss: Bedenken Sie, dass Fleischfresser genau so wenig
überwiegend pflanzliche Kost (pflanzliches Eiweiss) erhalten sollten wie
Kühe als Pflanzenfresser Fleischmehle (tierisches Eiweiss)- BSE hat dies
gezeigt. Genau das suggeriert uns die Futtermittelindustrie mit geschickter Werbung und Marketing - welche wir teuer bezahlten mit dem Kauf von Fastfoodbeuteln. Sie schürt Ängste mit Unwahrheiten. Warum werden unsere Hunde und Katzen immer kränker? Warum nimmt HD bei Hunden seit Beginn der Trockenfutterherstellung zu bzw. ist nicht auszurotten? Warum gibt es diese Backperlen nicht auch für den Menschen? Denken Sie nach und handeln Sie! Ihrem Tier zuliebe! Seien Sie nicht bequem, es rächt sich früher oder später. Darüber hinaus unterliegen sowohl die Futtermittelindustrie, wie auch viele Tierärzte und der Großteil der Verbraucher dem überaus fatalen Irrtum, dass sich die Ernährung (egal ob die Ernährung von Mensch oder Tier) auf eine entsprechende Zusammensetzung von Inhaltsstoffen, wie etwa Proteinen, Lipiden und Kohlenhydraten reduzieren ließe, sehr zum Leidwesen von Mensch und Tier!
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