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Fleisch | |
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Bei Fleisch wird unterschieden nach Fleischsorten (Tierart) und Fleischarten (Fleischteil einer Fleischsorte).
In der Kochkunst wird
unterschieden zwischen rotem und weissem Fleisch, wobei es keine
verbindliche Einteilung gibt. Die Fasern des Fleisches können längs, quer oder gekreuzt verlaufen. Fleisch mit gekreuztem Verlauf der Fasern ist am zartesten weil hier das Fleisch die geringsten Faserabstände aufweist. Längsfasern machen das Fleisch zäh. Im europäischen Kulturraum werden viele Fleischsorten verwendet, für unsere Vierbeiner (Hunde und Katzen) wird in der Regel Rindfleisch, Hühnerfleisch, Pute, Lammfleisch, Pferdefleisch oder Wildfleisch gewählt. Rindfleisch mager enthält durchschnittliche 21% Eiweiss, 1,7-2% Fett, ca. 75% Wasser. Es hat eine hohe biologische Wertigkeit und viele Vitamine des B-Komplex, Vitamine A+ D, Mineralien, Kalium, Natrium, Eisen. Lammfleisch, Hammelfleisch und Schaffleisch bezeichnet das Fleisch von Schafen. Die unterschiedlichen Bezeichnungen kennzeichnen das Alter des geschlachteten Tieres:
Lammfleisch stammt
von Tieren, die jünger als 1 Jahr sind
Lammfleisch ist aus
ernährungsphysiologischer Sichte ein wertvolles Lebensmittel, das viele
Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiss enthält. So deckt 100g Lammfleisch
aus der Keule den Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen an Vitamin B12
und liefert 18 g Eiweiss. Schafe lassen sich nicht wie Kühe, Hühner, Schweine und andere Fleisch liefernde Tier in Massen und ausschliesslich im Stall halten.
Pferdefleisch
ist rot bis dunkelrot und von fester Konsistenz. Pferdefleisch ist reich an Eisen und sehr fettarm. 100G enthalten durchschnittlich 29,8g Eiweiss, 3,5 g Fett, 38 mg Natrium, 21 mg Magnesium, 4,13 mg Eisen, 0,018 mg Vitamin A, 0,076 mg Vitamin B1, 0,063 mg Vitamin B12, 0,230 mg Vitamin E, 0,150 mg Vitamin B2, 0,500 mg Vitamin B6 Pferdefleisch gilt als unbelastet mit Hormonen und Pestiziden. Wildfleisch (Hirsch) enthält durchschnittlich pro 100g 20% Eiweiss, ca. 74% Wasser, 1,4g ungesättigte Fettsäuren, 2,3 mg Eisen, Kalium, Linolsäure, 197 mg Phosphor, Vitamin B1, B2, B6, Vitamin E, Zink. Das Haushuhn ist eine Zuchtform des Bankivahhuhns, eines Wildhuhns aus Südostasien und gehört zur Familie der Fasanenartigen. Landwirtschaftlich zählt das Huhn zum Geflügel. Fleisch hält bei Zimmertemperatur nur sehr begrenzt und erfordert zur Lagerung eine lückenlose Kühlkette um bakteriellen Verderb zu verhindern. Eine Haltbarkeit von mehreren Wochen oder Monaten bei Zimmertemperatur können nur Konservierungsmethoden wie Trocknen, Räuchern, Pökeln, Einkochen oder Fermentieren (Salami) gewährleisten. Eine längere Konservierung ist auch durch verschiedene Verpackungsmethoden möglich. Beispielsweise die Vakumierung.
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