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Rudelaufbau | |
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Bei Fuss gehen und korrektes Gehen an der
Leine - was plagen sich da viele... Ziel: Der Hund passt sich der Gangart des Menschen an - Der Hund soll seinem Hundeführer an der lose hängenden Leine folgen - vor allen Dingen soll er auch bei Ablenkung ohne an der Leine zu ziehen mit mir weitergehen - der Hund soll des weiteren mit und ohne Leine bei Fuss gehen können Bei dieser Übung zäumen wird "das Pferd von hinten auf". Der Welpe lernt ohne Leine, sich meiner Gangart anzupassen. Ich locke ihn mit einem Spielzeug. Läuft er in Spielerwartung neben mir her, gebe ich ihm das Hörzeichen "Fuss". Bleibe ich stehen, setzt sich der Hund dank hoher Spannung und Erwartung spontan hin. Selbstverständlich bekommt er die Beute dann für ein kurzes, gemeinsames Spiel! Dann verhalte ich mich ruhig, damit der Hund mir das Spielzeug wieder überlässt (siehe Apportieren). Habe ich mein Spielzeug wieder, gehe
ich mit ihm nochmals ein Stück weit. Läuft der Hund neben mir, gebe Indem der Hund in Spielzeugerwartung mir folgt lernt er, sich an meine Gangart anzupassen. Er gewöhnt sich wie beim Apportieren an eine gewisse Handlungsabfolge. Der Bewegungsablauf wird auch hier konsequent mit dem entsprechenden Hörzeichen ("Fuss") verknüpft. Letztendlich spielt es für den Hund keine Rolle mehr, ob ich ihn an der Leine führe oder nicht, da er sich bei dem Hörzeichen sowieso nach meiner Gangart und Richtung orientiert. Wie für alle Übungen gültig, sollen die Anforderungen, das heisst der Grad der Ablenkung, langsam gesteigert werden. Hier die Betonung auf langsam, denn geht es zu schnell, sind rasch alle Fortschritte zerstört und wir beginnen wieder von vorn - dann jedoch viel mühsame weil der Hund auch das lernt, was er nicht soll - beispielsweise eben andere Handlungen einbauen weil wir ihn dazu "gtrieben" haben durch Überforderung. Kontrolliertges Gehen Der Hund ist angeleint. Er läuft zielstrebig voraus. In dem Moment, wo er sich in die Leine zu straffen beginnt bleibe ich stehen - ohne ein Hörzeichen zu geben oder an der Leine zu ziehen. Der Welpe wird sich bald umdrehen weil er verwundert ist, dass es nicht weitergeht. Indem der Kleine sich umdreht und mich anschaut, lockert sich die Leine. Jetzt lobe ich den Welpen. Dann gebe ich ihm das Hör- und Sichtzeichen "Weiter" entgegengesetzt der Richtung in die der Welpe zuvor gedrängt hatte. Folgt der Welpe, wird er gelobt. Gemeinsam mit dem Welpen gehe ich ein paar Schritte entgegen der ursprünglichen Richtung und wende wieder. Läuft der Welpe dann wieder zielstrebig voraus und die Leine beginnt sich zu straffen, bleibe ich wieder abrupt stehen. Der Welpe wird sich umdrehen - der Handlungsablauf wiederholt sich. Entscheidend: Der Welpe verbindet straffe Leine mit Stillstand, lockere Leine mit Lob. Auch hier gilt - liebevolle Konsequenz und Ausdauer führen zum Erfolg
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