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Auch unsere Haustiere dürfen am "Geschmacksbusiness"
mitgeniessen. Konzerne stellen Aromen für die Futtermittelindustrie her.
In verschiedenen Varianten für alle Tierarten. Beispielsweise das Aroma
Marke "Maus". Für Hühner gibt es Aromen des Typs "Regenwurm". Woher
wollen die wissen wie das Schmeckt...?Doch so haben alle Tierarten die
Möglichkeit, wenigstens aus dem Napf den Duft der Wildbahn zu
schnuppern. (Hans-Ulrich Grimm: Die Suppe lügt) Dass Konzerne solche Aromen herstellen kann kaum Mitgefühl mit dem Tier sein. Vielmehr könnten die Tiere das Futter, das ihnen vorgesetzt wird verweigern. Aromen überdecken anrüchige Geschmäcker. Aromen maskieren unangenehme Zutaten, nicht nur in der Futtermittelindustrie. Mehr Flexibilität und geringere Kosten bei den Futterrezepturen. Damit lässt sich Kasse machen. Aromen überlisten Ekelschwellen. Wir hätscheln unsere Haustiere vermeintlich mit dem
Besten und glauben der Werbung sowie den Hochglanzprospekten. Doch
Papier ist geduldig. Das Futter kommt aus den gleichen Betrieben, welche
Mastmittel für Schweine und Co. Produzieren. Futtermittelfabrikanten
mischen kritiklos, es gibt vieles, das entsorgt werden muss. Und wenn
irgend möglich mit Gewinn. Doch: Gute, gesunde Ernährung macht Zusätze wie "Hair Repair", Vitaminprodukte, Sensitive, Light usw. überflüssig. Sie benötigt auch keine Antistress-Mittel wenn die Tiere tiergerecht gehalten und die ernährungsphysiologischen Bedürfnisse beachtet werden. Würden die Geschmacksknospen unserer Haustiere nicht
permanent getäuscht, würden sie ihr Futter wohl in vielen Fällen
verweigern. Wir Menschen erleiden das gleiche Schicksal! |
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