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Jahrelanges Streunen, ein Schockerlebnis, schlechte Erfahrungen mit
Menschen oder eine Jugend ohne menschlichen Kontakt, in seltenen Fällen
auch angeborene Scheu sind Ursachen dafür, wenn Katzen ängsltich sind
und uns Menschen meiden. Wenn Sie ein Jungkätzchen aus dem Urlaub im Süden mitbringen oder einer Tierheimkatze ein Zuhause geben, wenn Sei auf dem Bauernhof ein Jungtier vor dem Ertränken retten oder einen verletzten Findlich aufnehmen, müssen Sie damit rechnen, dass statt des erwartetn dankbaren Schmusers ein Nervenbündel bei Ihnen einzieht, das sofort unter dem Schrank verschwindet, wenn Sie sich ihm nähern. Immer Fluchtbereit, taucht es nur zu den Mahlzeiten auf. Gänzlich hoffnungslose Fälle bei scheuen Katzen sind selten. Richtige Schmuser werden jedoch nur etwa 25% aller scheuen Tiere. Ein gewisses
Mass an Zutraulichkeit ist einfach ein Geduldsspiel, bis sie ihre Panik
verlieren und langsam von sich aus auf den Menschen zukommen. Und genau
das ist entscheidend. Sie können die Katze nicht zwingen zahm zu sein.
Sie können ihr nur immer wieder klar machen, dass ihr bei Ihnen nichts
passiert.Schaffen Sie zuerst ausreichend Fluchtplätze und Verteckmöglichkeiten für das Tier, von denen aus es die Umgebung beobachten kann, ohne Unsicherheit zu empfinden. Katzentoilette und Fressplatz sollten so stehen, dass die Katze beides ohne Störung erreichen kann und sich geschützt fühlt. Nie das Tier bedrängen! |
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