Frischfütterung
 

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Tipps zur Rohfütterung

Lagerung
Bevorraten für längere Zeit lässt sich das Fleisch im Tiefkühler; bei -18° C 1 Jahr ab Herstellung. Im Kühlschrank bleibt es 2-3 Tage frisch.

Auftauen
Wenn gefrorenes Fleisch aufgetaut wird bildet sich Flüssigkeit. Der Fleischsaft von Rindfleisch sollte dem Hund mitverfüttert werden, er enthält Salze. Pouletfleisch so auftauen, dass der Fleischsaft ablaufen kann und diesen wegschütten.
Am besten taut man Fleisch im Kühlschrank auf. Dauert dies zu lange, legen Sie das aufzutauende Fleisch auf die Spüle und decken es mit einem Sieb ab (damit die Fliegen nicht ran können).

Futtermenge
Die Tagesration für den Hund beträgt ca. 2-3% seines Körpergewichtes. Dies ist jedoch lediglich eine Richtlinie. Auch bei den Tieren gibt es gute und schlechte Futterverwerter. Auch Alter, Aktivität und Gesundheitszustand spielen eine Rolle beim Bedarf.
Die tägliche Futtermenge sollte nicht nur nach der Waage gerichtet werden. Beobachten Sie Ihr Tier und passen Sie die Futtermenge wenn nötig an.
Die Fütterung sollte auf 2 Mahlzeiten pro Tag verteilt werden. Schlechte Fresser erhalten 3-4 Portionen. Frischfleisch sollte nicht im Napf stehen gelassen werden. Besser ist es, dieses wieder kühl zu stellen. Mit einem Schuss heissen Wassers kann es dann schnell wieder temperiert werden.

Energie- und Nährstoffbedarf
Dieser ist abhängig von individuellen Faktoren: Alter, Aktivität, Kurz- oder Langhaar, Umgebungstemperatur, kastriert oder potent.

Goodies
Auch ein Rohfutter-Fresser erhält natürlich seine Leckerlies. Bedenken Sie, dass auch Kaustangen, Leckerlies und was es so alles gibt genau so hergestellt werden wie Trockenfutter.

Essensreste
Sie gehören nicht kritiklos in den Futternapf. Einiges aus der menschlichen Ernährung ist für Hund und Katze schädlich.

Wasser
Muss immer frisch zur Verfügung stehen. Tiere, die mit Rohfutter ernährt werden trinken weniger (sie nehmen einen Teil des Wassers mit der Nahrung auf) als mit Trockenfutter gefütterte Tiere.